Ich arbeitete früher als Gärtner einer großen Villa und kann auch heute als Rentner nicht aufs Gärtnern verzichten. Hier finde ich meine Ruhe und Entspannung und schaffe mir mein eigenes kleines Gartenparadies.
Meine damalige Arbeit im Garten an der Villa bestand darin, Hecken zu stutzen, Gartenmöbel zu reinigen, den Rasen zu mähen und Blumen in Beeten zupflanzen und zu pflegen. Er war im Stil eines englischen Gartens gestaltet, also sehr akkurat und ohne Blumen auf dem Rasen, dafür aber mit vielen Blumen in schön geformten Beeten. Besonders gern hatten die Besitzer der Villa, eine große noble Familie, ihren Pavillon, den sie mit schönen Orchideen gestaltet hatten. In einem kleinen Teil des Gartens befanden sich zudem eine Orangerie mit Zitruspflanzen und eine Brücke, die den Eingangsbereich stilvoll überquerte.
Ich habe meinen Garten in einer Gartenanlage dagegen ganz anders gestaltet. Ich mähe den Rasen hier nicht allzu oft, damit ein paar natürliche Blümchen wachsen können, und verzichtete auf Blumenbeete. Dafür habe ich mir ein Gewächshaus gebaut, in dem ich allerlei Gemüse anpflanze. Zudem stehen in meinem Garten viele Bäume, die Schatten an heißen Tagen spenden, sodass ich als Sichtschutz auch auf Hecken verzichten konnte. Ich möchte hier vor allem entspannen, abends mit der Familie und Freunden grillen und die Ruhe genießen.
Um Pflanzen und Blumen in Beeten kümmere ich mich dann lieber bei Freunden und helfe z.B. beim Unkrautjäten und Neusamen von Pflanzen. Danach trinken wir Kaffee und plaudern und genießen das schöne Bild des Gartens. Mir selbst sind Beete jedoch zu anstrengend, weshalb ich das Gärtnern auf wenige Arbeiten beschränke und die restliche Zeit des Tages in meiner grünen Oase voll und ganz genieße.
